Die Angst vorm Zahnarzt
Jemand, der vor einem Zahnarzt keine Angst hat, der wird auch nie schlechtes erfahren haben. Grundsätzlich haben die Patienten, welche entsprechende Ängste besitzen, schlechte Erfahrungen mit dem Arzt machen dürfen.
Am meisten Angst macht den Patienten der Stuhl. Wenn viele ihn sehen, wird ihnen bereits schlecht. Gleichzeitig verbinden Sie diesen Stuhl mit den Erfahrungen, die ihnen darauf wiederfahren sind. Das eigentliche Problem geht jedoch nicht von dem Stuhl aus, geschweige denn von dem Bohrer. In den meisten Fällen ist es die Hilflosigkeit, die entsteht, sobald der Mund geöffnet wird und der Zahnarzt sich an seine Arbeit macht. Denn zeitgleich wird dem Patienten jegliche Möglichkeit genommen, sich klar zu artikulieren. Etwaige Gesten mit den Händen oder dergleichen werden meistens vom Arzt nicht wahrgenommen.
Dementsprechend wird auch der Zeitpunkt verpasst, eine Betäubungsspritze zu setzen, wenn sie nötig ist. Und dies ist dann meistens nur der Anfang der Angst. Die meisten Patienten entwickeln danach so viel Angst, dass sie den Arzt nur noch dann aufsuchen, wenn es fast schon zu spät ist. Um diese Ängste wieder loszuwerden, sind oftmals Jahre der Behandlung bei einem Zahnarzt für Angstpatienten nötig. Doch viele von ihnen werden die Ängste nie wieder vollständig los.